Mitarbeiterinformation

Welche Informationen brauchen die Mitarbeiter?

● Aufklärung über Darmkrebs, einschließlich Primärprävention (Ernährung, Bewegung, Nikotin, Alkohol) und Risikofaktoren (Alter, Übergewicht, genetische Veranlagung, Diabetes, chronisch entzündliche Darmerkrankungen)

● Information über Möglichkeiten und Methoden zur Früherkennung von Darmkrebs. Erläuterungen zum Selbsttest und Stuhlbluttest sowie dessen Auswertung.

 

Aussagefähigkeit. Was bedeutet ein positiver Stuhlbluttest?

● Information über das familiäre bzw. erbliche Darmkrebsrisiko

● Informationen zum Ablauf der betrieblichen Vorsorge-Aktion mit Terminen

Eine betriebliche Vorsorge-Aktion muss gut kommuniziert werden. Die Botschaft soll schließlich insbesondere solche Menschen erreichen und zum Mitmachen motivieren, die die Früherkennungsbotschaft häufig auch schon an anderen Stellen und zu anderen Zeiten gehört, gelesen oder gesehen haben, ohne die entsprechende Konsequenz zu ziehen.

Aus den zahlreichen Unternehmensaktionen lassen sich wichtige Erfolgsfaktoren für die Kommunikation erkennen. Sie sind nachfolgend aufgelistet:

● das Unternehmen (Vorstand, Geschäftsführung, Mitarbeitervertretung etc.) steht, deutlich sichtbar, hinter der Aktion

● persönliches Einladungs- oder Aufforderungsschreiben, am besten von der Unternehmensleitung und dem ärztlichem Betreuer der Aktion, evtl. mit Infoblatt

● Werbematerial mit Aktionslogo: Infoblätter werden verteilt (z.B. mit Gehaltsbrief) und ausgelegt (Kantine, Betriebsarzt, Personalbüro), Plakate aufgehängt (z.B. Schwarzes Brett, Infotafeln, Kantine, Toilettentüren, Fahrstühle)

● viele und verschiedenartige Kommunikationswege nutzen. Neben Infoblättern und Plakaten können auch anderer Kommunikationsebenen genutzt werden: Mitarbeiterversammlungen, Intranet, Mitarbeiterzeitung, Versichertenzeitschrift der Betriebskrankenkasse (BKK-Magazin), Darmkrebs-Aktionstage oder Darmkrebs-Aktionswochen

● Informationsstand der Vorsorge-Aktion an zentraler Stelle im Unternehmen, z.B. im Eingangsbereich, Lobby, vor der Kantine

 völlige Anonymität muss glaubhaft und bekannt sein. Alle medizinischen Ergebnisse unterliegen der uneingeschränkten ärztlichen Schweigepflicht, Unternehmensleitung bzw. Vorgesetzte erfahren die Testergebnisse nicht.

Ausgabe der Fragebögen an die Mitarbeiter

 

Der persönliche Fragebogen oder Selbsttest sollte an alle Mitarbeiter abgegeben werden. Wie die Abgabe erfolgt, entscheidet die jeweilige Organisation. Der Test kann auch elektronisch verschickt und dann vom Mitarbeiter am Bildschirm beantwortet und ausgewertet werden. Das Testergebnis kennt nur der betreffende Mitarbeiter. Er allein entscheidet, ob und mit wem er über das Testergebnis sprechen möchte.

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