Ablauf

Die Darmkrebs-Früherkennung ist ein dreistufiges Verfahren.

Die erste Stufe ist ein Fragebogen oder Selbsttest. Dieser prüft an Hand von nur fünf Fragen, ob das persönliche Darmkrebsrisiko erhöht ist. Ein Muster des Fragebogens finden Sie hier.

Die zweite Stufe ist der Test auf verborgenes Blut im Stuhl (Fekaler Okkult-Blut Test, FOBT). Er beruht auf der Tatsache, dass die Vorstufen von Darmkrebs ebenso wie Darmkrebsgewebe zeitweise bluten. Dieses Blut, das häufig mit dem bloßen Auge nicht sichtbar ist, ist im Stuhl nachweisbar. Der Nachweis von Blut im Stuhl ist daher ein ernstzunehmender diagnostischer Hinweis. Es gibt verschiedene Stuhlbluttests; sie sind einfach durchzuführen, preiswert und für die Darmkrebs-Früherkennung in Unternehmen und Organisationen gut geeignet.

Achtung! Falls der Stuhlbluttest auch nur einmal positiv ist (Blut im Stuhl gefunden), muss zur Abklärung der Blutungsursache unbedingt eine Darmspiegelung durchgeführt werden!

Die dritte Stufe ist die Darmspiegelung oder Koloskopie. Sie ist eine optische Inspektion der Innenwand des Dickdarms, wobei Darmkrebs und auch seine Vorstufen (Polypen) erkannt (und meistens auch gleich entfernt) werden können. Sie wird von einem speziell qualifizierten Gastroenterologen vorgenommen und ist ab Alter 55 eine Regelleistung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Vor diesem Alter ist sie ebenfalls GKV-Leistung, wenn Blut im Stuhl gefunden bzw. spontan beobachtet wurde oder wenn aus anderen Gründen ein Verdacht auf ein erhöhtes Darmkrebsrisiko besteht.

In einer Organisation oder einem Unternehmen erfolgt grundsätzlich nur die erste und die zweite Stufe, also Selbsttest und FOBT.

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