Wirtschaftlichkeit

Rechnet sich die Darmkrebs-Früherkennung für eine Organisation oder für ein Unternehmen?

Von bereits durchgeführten Aktionen zur Darmkrebs-Früherkennung in Unternehmen verschiedener Größenordnung ist bekannt, dass aus dem Blickwinkel des Unternehmens sich eine solche Aktion auch rein wirtschaftlich betrachtet lohnt. Die Aktion der BASF hat beispielsweise ergeben: Pro eingesetztem Euro für die Früherkennungsaktion werden zukünftig bis zu 10 Euro eingespart. Die Einsparung ergibt sich ganz überwiegend durch die entfallenden durch Darmkrebs verursachten Ausfalltage.

Zu einem ebenfalls positiven Ergebnis kommt der Gesundheitsökonom Professor Neubauer in einer Studie für die Stiftung LebensBlicke: Aus dem Blickwinkel der Krankenkassen übertrifft der finanzielle Nutzen der Prävention (einschließlich Darmspiegelung) die Kosten um das vier- bis siebenfache. In dieser Studie ergeben sich die Einsparungen ganz überwiegend durch die vermiedenen Therapiekosten. Einzelheiten zu dieser Untersuchung finden Sie hier.

 

Was kostet eine betriebliche Darmkrebs-Früherkennungs-Aktion?

Eine Aktion zur Darmkrebs-Früherkennung kann schon mit sehr geringen Kosten durchgeführt werden.

Eine Faustregel lautet: Zahl der Mitarbeiter insgesamt multipliziert mit 2 Euro.

Damit sind die Kosten für die Stuhlbluttests einschließlich Versand und Auswertung abgedeckt. Weitere Kosten für Information und Werbung, z.B. Druck von Plakaten und Infoblättern können durch den kostenlosen Bezug von Infomaterialien der Kampagne Barum gegen Darmkrebs minimiert werden. Auf jeden Fall sind die Kosten so gering, dass sie kein Hinderungsgrund für eine Teilnahme an der Aktion Barum gegen Darmkrebs sind.

Über die finanziellen Aspekte hinaus ist die betriebliche Darmkrebs-Früherkennungs-Aktion auch eine soziale Leistung, die im Rahmen der unternehmerischen Verantwortung für die Gesundheit der Mitarbeiter zu sehen ist.

Anmeldung

Spenden

Vielen Dank für Ihre Spende.