28,26,-1,50,0
600,600,60,1,3000,5000,25,800
90,150,1,50,12,30,50,1,70,12,1,50,1,1,1,5000

Aktionsbündnis „BARUM gegen Darmkrebs“

Im Mai 2011 wurde die Vorsorgekampagne gegen Darmkrebs in der Region Barnim und Uckermark gestartet. Die Initiatoren der Aktion „BARUM gegen Darmkrebs“ wollen gemeinsam mit ÄrztInnen, der Kassenärztlichen Vereinigung, den Krankenkassen, den Kliniken und anderen Partnern die Bevölkerung der Region über die Möglichkeiten zur Früherkennung von Darmkrebs informieren.

Ein wichtiges Ziel ist dabei die Akzeptanz und die Teilnahmerate an den Darmkrebsvorsorgeuntersuchungen zu erhöhen. Ein weiteres Ziel ist die Verbesserung der Vorsorge bei Risikopatienten, wie erblich Belastete oder Diabetiker.

Entscheidende Schritte auf diesem Weg sind eine breit angelegte Aufklärungskampagne mit Bürgerinformationen, eine umfassende Information spezieller Risikogruppen, die gezielte Fortbildung von Haus- und Fachärzten sowie die betrieblichen Gesundheitsvorsorge.

Die Aktion “BARUM gegen Darmkrebs“ informiert die Bürger der Region Barnim und Uckermark umfassend über das Problem Darmkrebs, damit das umfangreiche Vorsorgeangebot in der Region besser genutzt wird. Ziel ist es die Erkrankungs- und Sterberate an Darmkrebs in der Region deutlich zu reduzieren. 

Ein wichtiges Anliegen der Initiative ist es, alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens zu durchdringen um die Darmkrebsvorsorge zum alltäglichen Gegenstand zu machen und somit zu enttabuisieren.

 

Ziele der Initiative

1.       breite Bürgerinformation mit einem mobilem Informationsstand in den 8 wichtigsten Städten der Region (jährlich, Mai bis Oktober). 

2.      durch zielgerichtete Intensivierung der betrieblichen Gesundheitsvorsorge die Akzeptanz und Teilnahmeraten an Vorsorgeuntersuchungen erhöhen, 

3.       Angst vor der Darmspiegelung nehmen durch Vorstellung der Endoskopieabteilungen in der Region im Rahmen von Tagen der offenen Tür im Darmkrebsmonat März,

4.      die Vorsorge bei familiärer Belastung intensivieren und bei Darmkrebserkrankungen eines direkten Verwandten 10 Jahre vor dem Alter, an dem der Betreffende an Darmkrebs erkrankte oder im Falle von Darmpolyp(en) bei einem direkten Verwandten vor dem 50. Lebensjahr spätestens ab dem 45. Lebensjahr eine Koloskopie anstreben,

5.       strukturierte Vorsorge bei Diabetikern einführen, die ein 30-40 % höheres Risiko haben an Darmkrebs zu erkranken und deshalb möglichst vor Beginn einer Insulintherapie koloskopiert werden sollten,

6.      durch organisierte Einladungsverfahren über die gesetzlichen Krankenkassen in der Region Akzeptanz und Teilnahmeraten an Vorsorgeuntersuchungen erhöhen,

7.       Hausärzte für die Darmkrebsvorsorge gewinnen.

 

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