Darmkrebsrisiko und Krebsvorbeugung: Das Wichtigste in Kürze

Darmkrebs ist derzeit die dritthäufigste Tumorerkrankung in Deutschland, so die Daten der deutschen Krebsregister. Im internationalen Vergleich liegen die Erkrankungszahlen in der Bundesrepublik mit an der Spitze, auch wenn die Zahl betroffener Patienten langsam zurückgeht. 

Was empfehlen Fachleute heute zur Vorbeugung?

Bewegen Sie sich regelmäßig.

Vermeiden Sie Übergewicht.

Achten Sie auf ausreichend Ballaststoffe, aus Getreideprodukten, Hülsenfrüchten und auch aus Gemüse.

Essen Sie wenig rotes Fleisch oder verarbeitete Fleischprodukte (etwa Wurst).

Meiden Sie Tabak.

Begrenzen Sie Ihren Alkoholkonsum.

Acetylsalicylsäure (ASS, "Aspirin)" und ihre chemischen Verwandten sollten nicht zur Darmkrebsvorbeugung eingenommen werden. Über Ausnahmen informiert der Arzt.

Auch Vitamin- oder Mineralstofftabletten als Nahrungsergänzungsmittel werden zur Vorbeugung nicht empfohlen.

Lassen Sie sich von Ihrem Arzt über "Krebsvorsorge" informieren: Ab dem Alter von 50 Jahren haben Sie die Möglichkeit, Früherkennungsuntersuchungen für Darmkrebs in Anspruch zu nehmen.

Gab es in Ihrer Familie schon Krebserkrankungen oder leiden Sie an einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung? Dann sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, ob Früherkennungsuntersuchungen schon vor dem 50. Geburtstag sinnvoll wären.

 

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